Fassadentechnik Ausgabe 3

Mittwoch, 08.06.2022

Heute schon digital lesen

Schon jetzt die neue Fassadentechnik online lesen, direkt per Digitalheft. Wir sprechen über die Bauindustrie, die mit den Auswirkungen des Ukraine-Krieges zu kämpfen hat. Um trotz der Probleme innovativ zu bleiben, führte der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie eine Image-Studie durch (Seite 40). Die Ergebnisse sind hochinteressant: Trotz der Krise sind 49 Prozent der Befragten überzeugt, dass die Bauwirtschaft gute Zukunftsaussichten habe. 2015 gaben dies nur 26 Prozent an. Nach wie vor gilt dieser Sektor als attraktiv und sicher.

Allerdings sind die Antworten der Fragen rund um die Ausbildung kritischer: So geben nur 40 Prozent der Befragten an, dass die Bauwirtschaft für junge Leute, die eine Lehre abgeschlossen haben, interessanten und vielseitige berufliche Möglichkeiten biete. 2007 waren dies 16 Prozent mehr. Der Fachkräftemangel wird sichtbar. Nun gilt es an den richtigen Schrauben zu drehen. Leichter gesagt, als getan.

Was die Image-Studie aber beweist: Nur aufgrund richtiger Informationen kann gehandelt werden. Gut, dass Sie sich für die fassadentechnik entschieden haben, hier werden Sie mit den nötigen Nachrichten aus der Branche zielgenau versorgt.

So berichten wir über den Novartis Pavillon in Basel (Schweiz). Das neue Ausstellungs-, Begegnungs- und Veranstaltungszentrum wurde mit einer Nullenergie-Medienfassade entworfen, die Sie bereits auf unserem Titelbild bewundern konnten (ab Seite 8).

Eine besondere Glasfassade bietet das Gründer- und Innovationszentrum Munic Urban Colab in München. Die Pfosten-Riegel-Konstruktion bringt viel Licht ins Gebäudeinnere. Das Fassadenbauunternehmen HAGA Aluminium-Stahl-Glas aus Hofheim realisierte die Fassade und steht uns im Interview Rede und Antwort (ab Seite 12).

Wie ein Schiff im Hafen thront die Veranstaltungshalle Kuppenheim als frei ausgeformter Solitär zwischen Cuppamare und Parkierung. Die Profilierung der Holzfassade lässt ein lebendiges Schattenspiel entstehen. Mal wirkt die Gebäudehülle warm und anschmiegsam, dann kontrastreich und kantig, und ein anderes Mal schimmern die Hölzer silbern im Sonnenlicht (ab Seite 26).

Umbau statt Neubau heißt es beim Projekt 1 Triton Aquare in London. Das Planungs- und Beratungsbüro Arup zeigt hier, wie man in Bestandsgebäuden verbaute graue Energie als Fundament für zukunftsfähige Gebäude nutzen kann. Über das nachahmenswerte Beispiel lesen Sie ab Seite 30.

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