Image-Studie

Donnerstag, 19.05.2022

Repräsentative Befragung zur Bauwirtschaft

Die Bauindustrie kämpft mit den Auswirkungen des Ukraine-Krieges: Vor diesem Hintergrund korrigiert der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie zum „Tag der Bauindustrie“ am 19. Mai 2022 die Konjunktur-Prognose für das laufende Jahr nach unten. Um in dieser Krise innovativ zu bleiben, bedarf es beispielsweise junger Fachkräfte. Um unter anderem den Fachkräftemangel zu beleuchten, hat der Verband eine Image-Studie in Auftrag gegeben.

„Weil die Branche nach vorn kommen muss, braucht sie einen dringenden Innovationsantrieb, einen Schub in die Zukunft“, so Peter Hübner, Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, „Denn wir sind die Schlüsselbranche für die großen gesellschaftlichen Themen in diesem Land. Und trotzdem haben wir beispielsweise ein Fachkräfteproblem. Wie werden wir also da draußen gesehen? Wie können wir besser werden?“

Um eine Antwort auf diese Fragen zu erhalten, hat der Verband eine Studie in Auftrag gegeben (Institut für Demoskopie Allensbach). Die wichtigsten Ergebnisse:

  • 64 Prozent der Befragten gaben an, dass die Bauwirtschaft (BW) für Deutschland besonders wichtig sei, 2015 haben dies 54 Prozent gesagt.
  • 49 Prozent gaben an, dass sie der Meinung sind, die BW hätte gute Zukunftsaussichten. 2015 gaben dies nur 26 Prozent an.
  • 60 Prozent gaben an, dass die BW auch in Zukunft sichere Arbeitsplätze bietet.
  • 67 Prozent der Befragten halten die BW für einen attraktiven Arbeitgeber, nur 14 Prozent als unattraktiv. Hier ist die junge Generation aber skeptischer.
  • 40 Prozent sind der Meinung, dass die BW für junge Leute, die eine Lehre abgeschlossen haben, interessante und vielseitige berufliche Möglichkeiten bieten, 2007 gaben dies aber noch 56 Prozent an. Bei den unter 30-Jährigen geben dies 2022 nur 34 Prozent an.
  • Nur 26 Prozent sind der Meinung, dass die BW für junge Leute, die ein Studium abgeschlossen haben, interessante und vielseitige berufliche Möglichkeiten bieten (2007: 20 Prozent). Bei den unter 30-Jährigen geben dies nur 17 Prozent an.
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